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Newsletter Ukraine 02

Liebe Leser*innen

Die Bombardierung der Ukraine hält weiter an und auch der sogenannte Informationskrieg ist weiterhin ein grosses Problem und es ist schwierig richtige von falschen Informationen zu unterscheiden. Daher möchten wir euch heute nicht nur einen kurzen Überblick über die aktuelle Lage geben, sondern auch Strategien, um richtige von falschen Informationen zu unterscheiden. Ausserdem: Eine Auswahl an Angeboten und Projekten, die es sich zu unterstützen lohnt.  

 

Aktuelle Lage

In der Nacht auf Freitag kam es zu einem Brand im grössten Atomkraftwerk Europas. Im Moment scheint keine erhöhte Strahlung messbar, die Reaktoren werden aber sicherheitshalber heruntergefahren. Der Grund für den Angriff auf das AKW ist noch unklar.

In Belarus werden währenddessen zwischen den beiden Kriegsparteien Verhandlungen geführt, die bisher vor allem sogenannten humanitäre Korridore ergaben. Verschiedene Experten trauen aber dem Wort Putins nicht, da es eine innere Verhärtung in Russland gab und Putin noch repressiver vorgeht.

Der Kampf um Kiev geht derweilen weite., Die Ukrainische Armee geht davon aus, dass die Stadt eingekesselt werden soll und schon am Freitag waren Bombeneinschläge zu hören. Der genaue Ort des Einschlags ist aber noch nicht bekannt.

Informationskrieg

Putins Propaganda-Maschinerie läuft auf Hochtouren und in der Zeit von TikTok und anderen sozialen Medien ist es schwierig, aus dem Informationsüberschuss korrekte von falschen Informationen zu unterscheiden; besonders, wenn die Situation sowieso schon überfordernd ist. Der Spiegel hat aufgrund dessen einen guten Leitfaden verfasst, wie man falsche Bilder und Videos entlarvt.

Wer News lieber hört, statt sie zu lesen, der ist momentan gut bedient mit dem englischen Newspodcast “Ukrainecast”. Die Hosts und viele ihrer Gäste sind BBC-Journalist*innen und der tägliche Beitrag liefert nicht nur viele Fakten, sondern auch interessante Hintergrundinformationen.

Wie kann ich helfen?

Mehr als eine Million Menschen fliehen gerade aus der Ukraine, und auch die Schweiz erwartet etwa 20’000 Geflüchtete. Diese Menschen brauchen eine Unterkunft und wer noch ein freies Bett oder. Zweitwohnung hat, kann sich auf der Plattform von Campax eintragen und wird dann von den zuständigen Behörden kontaktiert.

Auch #LeaveNoOneBehind bietet verschiedene Möglichkeiten, sich auch praktisch z.B bei einem Transport zu engagieren.

Aufgrund der komplizierten und vergleichsweise teuren Logistik bei Sachspenden, sind monetäre Spenden an NGO’s in der aktuellen Situation am hilfreichsten. Die GSoA empfiehlt dazu folgende Organisationen:

 

Um den Druck auf den Bundesrat aufrecht zu halten – insbesondere im Energiesektor – und unsere Solidarität auszudrücken, werden auch weiterhin Demonstrationen und Kundgebungen stattfinden. Die nächsten Aktionen seht ihr hier:

  • 05.03, 10:30 Grosse Friedensdemonstration Platzspitz, Zürich
  • 05.03, 14:30 Friedensdemonstration Place de Neuve, Genf
  • 05.03, 15:00 Kundgebung auf dem Bundesplatz, Bern
  • 12.03.  Friedensdemonstration, weitere Infos Folgen
  • 19.03.  Friedensdemonstration, weitere Infos Folgen

 

Geben Sie auf sich Acht.