demandes service militaire et service civil

Celui qui ne se sent pas à l’aise avec le service militaire et qui recherche de l’aide pour ne pas le faire n’est ni une « mauviette » ni un flemmard mais quelqu’un de parfaitement normal. Ce qui nous parait au contraire moins normal est de se réjouir de passer 18 semaines à se rouler dans la boue et se laisser crier dessus.

tu peux commender du matériel sous gssa.ch

Remarques générales: Untenstehend findest du viele Informationen zur Tauglichkeit, zum Zivildienst, zur Wehrpflichtersatzabgabe, etc. Wenn du eine Armee- oder Zivildienstanfrage hast, lies doch diese Informationen aufmerksam durch. Wenn Dir nichts hilft, kann du gerne Kontakt mit uns aufnehmen

  • Mail: gsoa@gsoa.ch
  • Telefon: 031 301 82 09 (Bern) / 044 273 01 00 (Zürich)

 

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, von der Armee wegzukommen:

 

1. Zivildienst: Um zum Zivildienst zugelassen zu werden, musst du dir auf https://www.ezivi.admin.ch/ivy/faces/instances/156BB948E3122761/MainPage.xhtml ein Konto anlegen. Das Passwort für deinen Account wird dir per Post zugeschickt, rechne also mit 2 bis 3 Tagen, bis du dein Konto aktivieren kannst! Das Gesuch für den Zivildienst kannst du nun über diese Plattform in elektronischer Form einreichen. Sobald dein Gesuch abgeschickt ist, kannst du dich über dein Konto für einen Zivi-Einführungstag in deiner Region anmelden. Der Einführungstag muss innerhalb von 3 Monaten absolviert werden. Vergiss nicht, nach dem Einführungstag dein Gesuch innerhalb von zwei Wochen erneut zu bestätigen, ansonsten verfällt es!

Du findest alle Informationen zum Aufnahmeverfahren unter https://www.zivi.admin.ch/zivi/de/home/zivi-werden/die-voraussetzungen.html

Grundsätzlich kannst du jederzeit in den Zivildienst wechseln, der noch 1.5x (für ehemalige höhere Unteroffiziere und Offiziere 1.1x) so lange dauert wie die noch verbleibende Militärdienstzeit. Dafür kannst du aussuchen, wann und wo du was für einen Dienst leisten möchtest.

Mehr Infos zum Zivildienst findest du weiter unten.

 

2. untauglich (UT) erklärt werden: Dafür musst du ein Gesuch stellen (Anforderungen unter: http://www.vtg.admin.ch/de/mein-militaerdienst/allgemeines-zum-militaerdienst/dienstbefreiung.html), für welches du ein ärztliches, psychologisches oder psychiatrisches Gutachten benötigst, das belegt, warum du keinen Militärdienst (mehr) leisten kannst. Neben körperlichen Beschwerden sind mögliche Gründe Angstzustände, Schlaflosigkeit, Schweissausbrüche im Hinblick auf den Militärdienst oder ähnliches.

Falls du untauglich erklärt wirst, musst du eventuell Zivilschutz leisten (einige Tage pro Jahr, welche den Wehrpflichtersatz reduzieren) sowie sicher Wehrpflichtersatz bezahlen (3% des steuerbaren Einkommens, mind. 400.– Franken pro Jahr).

 

Zivildienst

Du willst in den Zivildienst?
Seit 1996 kennt die Schweiz den Zivildienst als Alternative zum Militärdienst. Auch wenn du bereits mit der RS begonnen hast, kannst du dich noch umteilen lassen. Es lohnt sich allemal! Der Zivildienst hat in den letzten Jahren starken Zulauf erfahren. Immer mehr Dienstpflichtige stellen ein Gesuch. Per Gesuch kannst du relativ einfach vom Militär in den Zivildienst umgeteilt werden. Ein vorgängiges Gespräch bei einer Zivildienstberatungsstelle ist empfehlenswert.

Falls du dein Zivildienstgesuch während der RS einreichst, kann es sein, dass du von deinen Vorgesetzten zu einem Gespräch aufgeboten wirst. Dieses Gespräch hat keinerlei Einfluss auf dein Zivildienstgesuch. Über die Zulassung entscheidet eine zivile Behörde, das Militär hat dazu nichts zu sagen. Möglicherweise wollen dich die Militärs von deinem Zivildienstgesuch abbringen. Du musst in diesem Gespräch keine Auskunft geben, wenn du nicht willst und dein Gesuch deinen Vorgesetzten gegenüber auch nicht begründen. Falls sie nicht lockerlassen, dann sag einfach, dass du einen Gewissenskonflikt mit dem Militär hast. Mehr Begründung braucht es nicht.

Was ist der Zivildienst?

Zivildiensteinsätze werden in gemeinnützigen Organisationen und Institutionen in den Bereichen Gesundheits- und Sozialwesen, Umwelt- und Naturschutz, Landwirtschaft sowie auch in der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe geleistet. Zivildienstleistende suchen ihren Einsatzbetrieb selber aus, auch der Zeitpunkt des Einsatzes kann gewählt werden. Der Zivildienst ist unabhängig vom Militär und daher dem Departement für Volkswirtschaft und nicht dem VBS angegliedert. Für die Einsätze erhältst du denselben Lohnersatz (EO) gemäss Erwerbsersatzordnung wie im Militärdienst. Es ist auch keine Militärpflichtersatzabgabe zu zahlen. Der Zivildienst ist nicht zu verwechseln mit dem Zivilschutz, welchem Militärdienstuntaugliche zugeteilt werden. Der einzige «Nachteil» des Zivildienstes ist seine Dauer: Die noch zu leistenden Militärdiensttage werden mit dem Faktor 1,5 multipliziert. Warst du noch nie im Militär, sind das insgesamt 390 Tage, welche du bis zu deinem 34. Altersjahr leisten musst, verteilt auf mehrere Einsätze. Dafür kannst du etwas Sinnvolles tun. Der Zivildienst bietet Gelegenheit, Berufserfahrung zu sammeln – gerade auch in Berufszweigen die neue Perspektiven eröffnen. Viele Arbeitgeber schätzen es, wenn ihre Angestellten auch Erfahrungen in anderen Branchen machen konnten.

Zulassungsverfahren

In einem ersten Schritt musst du dir neu ein Konto anlegen auf https://www.ezivi.admin.ch/ivy/faces/instances/1604CCB7089C0EDF/MainPage.xhtml. Das Passwort wird dir per Post zugeschickt, rechne also mit 2 bis 3 Tagen, bis du deinen Account aktivieren kannst!

Das Gesuch kann nur noch über diese Plattform und in elektronischer Form eingereicht werden. Sobald das Gesuch abgeschickt ist, kannst du dich über dein Konto für einen Einführungstag in deiner Region anmelden. Der Einführungstag muss innerhalb von 3 Monaten absolviert und das Gesuch anschliessend bestätigt werden. Tut man das nicht, verfällt das Gesuch. Du kannst aber unbeschränkt neue Gesuche einreichen!

Einführungstag

Neu ist man bis nach dem Einführungstag nur Gesuchsteller. Zivildienstleistender wird man erst nach Besuchen des Einführungstages und Bestätigung des Gesuches. Die Einführungstage werden nur unter der Woche angeboten. Von RS und WK muss man also freigestellt werden (Gesuch nach Art. 17aZDG). Die Beurlaubung muss aber gegeben werden. Spielbereich hat dein zuständiges Kommando nur dann, wenn der betreffende Diensteinsatz kürzer als vier Wochen dauert (Art 26 Abs. 3 ZDV). Bei den Einführungstagen gibt es eine beschränkte Teilnehmerzahl. Du solltest dir also sehr schnell nach der Anmeldung ein geeignetes Datum suchen, an dem auch noch Plätze frei sind. Nach absolviertem Einführungstag musst du innerhalb von zwei Wochen bestätigen, dass du an deinem Gesuch festhältst. Das kannst du wiederum über dein E-Zivi-Konto erledigen.

Einsatzort suchen

Sobald du das Gesuch bestätigt hast, erhältst du eine elektronische Zulassungsbestätigung. Diese ist nach 30 Tagen rechtskräftig. Ab diesem Moment kannst du dich auf Zivi-Einsätze bewerben.

Ausbildung

Die Ausbildungskurse sind neu für alle Zivis obligatorisch. Sie finden im zuständigen Regionalzentrum statt und haben nur beschränkte Plätze. Im Pflichtenheft des jeweiligen Einsatzes kannst du entnehmen, welche Kurse du absolviert haben musst, damit du den Einsatz antreten kannst.

Spesen und Abgaben

Die Entschädigung bei Übernachtung in einer Privatunterkunft fällt neuerdings weg. Die Einsatzbetriebe müssen aber Übernachtungsmöglichkeiten bereitstellen, welche die Zivis freiwillig nutzen können. Wenn keine nahe am Einsatzort gelegene Unterkunft angeboten werden kann und dem Zivi für den Arbeitsweg Kosten entfallen, übernimmt diese der Einsatzbetrieb. Der Grundtarif der Abgabe pro Dienstag, welche die Einsatzbetriebe leisten müssen, steigt neu um 9%.

Zivis an Schulen

Neu können Zivis an Schulen auch ausserhalb des integrativen Bereichs eingesetzt werden, zum Beispiel bei der Pausenaufsicht, am Mittagstisch, im Hausdienst, bei der Aufgabenhilfe, bei der Begleitung von Schulprojekten und als Assistenz für die Lehrpersonen. Sie dürfen aber nicht selbst als Lehrpersonen die Verantwortung für den Unterricht übernehmen.

Weitere Infos:

Hier gehts zu den allgemeinen Erläuterungen

Hier findest du Infos zum « Zivi werden ».

Bei Anliegen zum Zivildienst kannst du dich auch an folgende Adressen wenden:

  • Zürich: Schweizerischer Zivildienstverband CIVIVA, Gartenhofstrasse 7, Postfach 9777, 8036 Zürich, www.civiva.ch.
  • Lausanne: Centre pour l’action non-violente (CENAC), rue de Genève 52, 1000 Lausanne 9; Telefon 021 661 24 34, Fax 021 661 24 36; info@non-violence.ch / www.non-violence.ch

 

Innerhalb der Armee

Kaderfunktion, nein danke!

Jedes Jahr muss die Schweizer Armee zahlreiche Kaderfunktionen neu besetzen. Da aber meist zu wenig freiwillige oder «qualifizierte» Leute zu finden sind, werden immer wieder Rekruten zum Weitermachen verknurrt. Es ist ratsam auf diesen Fall vorbereitet zu sein, denn es kann fast jeden treffen! Grundsätzlich kannst du laut Militärgesetz «zu einem bestimmten Grad verpflichtet» werden (DR Artikel 85). Aber du kannst versuchen, es zu verhindern.
Bereits bei der Rekrutierung werden 40 Prozent der Rekruten zum Weitermachen vorgemerkt. Ab der 3./4. Woche gibt es informelle Listen auf denen Rekruten vermerkt werden, die positiv auffallen. Ab der vierten Woche gibt es erste Qualifikationsgespräche. Üblicherweise erfolgt danach die Auswahl. Du wirst ausgewählt und musst in die Offiziersanwärterschule. Die ersten Wochen der RS hast du also Zeit, deine Vorgesetzten von deiner Unfähigkeit zu überzeugen. Wie? Hier sieben Tipps:

  1. Mache schon zu Beginn der RS einen unmotivierten Eindruck: Stell dich dumm und frage immer nach den Gründen für die Befehle.
  2. Missachte den Dienstweg, grüsse nicht zackig, eher zögerlich und leise.
  3. Versuche nicht als Vermittler und Motivator der Truppe zu agieren, höchstens wenn kein Kader anwesend ist. In erster Linie werden Sozialkompetenzen gesucht, nicht militärische Fähigkeiten.
  4. Unordnung und schlechte Disziplin werden ungern gesehen. Übertreibe es aber nicht, denn Schauspielerei wird oft durchschaut.
  5. Kommt es zu einem Einzelgespräch mit einem deiner Vorgesetzten, so kann dies auch ein Qualifikationsgespräch sein. Mache einen schlechten Eindruck, verwende keinen militärischen Slang und mache keine Verbesserungsvorschläge zum Dienst. Erwähne keine deiner zivilen Qualifikationen oder Zukunftspläne.
  6. Stelle die Frage nach dem Sinn des Ganzen. Zeige deine Ablehnung der Armee mit antimilitaristischen Zeichen. Du kannst zum Beispiel im Sport ein GSoA-Shirt tragen.
  7. Wenn du gefragt wirst, ob du weitermachen willst, sage eindeutig und klar nein! Sage, dass du nicht weitermachen wirst und zwar so, dass es definitiv und unwiderruflich klingt!

Dir droht der «Vorschlag»

Wollen deine Vorgesetzten dich zum Weitermachen zwingen, unterbreiten sie dir den «Vorschlag». Obwohl sie deine Zusage gar nicht bräuchten, wollen sie deine Unterschrift. Unterschreibe diesen nie! Auch wenn dir mit Strafmassnahmen gedroht wird. Die Unterschrift hat symbolischen Charakter und zeigt deinen Vorgesetzten, dass unter Umständen dein Wille gebrochen werden kann.

Droht dir die Verpflichtung, so kannst du den Waffenplatzpsychiater oder Truppenarzt aufsuchen, um eine allfällige Untauglichkeit zu beantragen. Lege ihm dar, weshalb du auf keinen Fall weitermachen kannst (und nicht: möchtest!) und lass dies auch deinen Vorgesetzten wissen.

Fragen zur Wehrpflichtersatzabgabe

Grundsätzlich schulden alle als schutzdiensttauglich oder gänzlich untauglich beurteilten Stellungspflichtigen die Wehrpflichtersatzabgabe. Diese wird als direkte Bundessteuer erhoben und beträgt 3% des steuerpflichtigen Einkommens, mindestens aber 400 CHF. Wer diese nach Mahnung nicht bezahlt, wird von der ESTV betrieben. Für generelle Informationen siehe hier.  Eine Befreiung von der Wehrpflichtersatzabgabe ist gemäss Art. 4 WPEG nur für Personen möglich, die « wegen einer erheblichen Behinderung »

  • ein steuerbares Einkommen erzielen, das nach nochmaligem Abzug von Versicherungsleistungen sowie behinderungsbedingten Lebenshaltungskosten das betreibungsrechtliche Existenzmininmum um nicht mehr als 100% übersteigt
  • als dienstuntauglich gelten sowie eine Rente oder eine Hilflosenentschädigung der Eidgenössischen Invalidenversicherung oder der Unfallversicherung beziehen
  • als dienstuntauglich gelten und zwar keine Hilfslosenentschädigung beziehen, aber eine der zwei mindestens erforderlichen Voraussetzungen für eine Hilfslosenentschädigung erfüllen

oder für Personen, die

  • wegen eines Ereignisses im Militär- oder Zivildienst als untauglich erklärt worden sind
  • zum militärischen Personal gehören, aber als Bundesrat, Geistlicher, Polizist, Grenzwächter oder unentbehrliche Angestellte von Krankenhäusern, Strafanstalten und öffentlichen Verkehrsanstalten tätig sind.

Auslandsschweizer sind befreit, wenn sie seit mindestens drei Jahren nicht mehr in der Schweiz wohnen, im Wohnland Dienst leisten bzw. Ersatzabgaben bezahlen. Für Doppelbürger der Schweiz und Frankreich, Österreich oder Italien sowie in den USA geborene und lebende Schweizer gelten Sonderbestimmungen.